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Gelesen: Ideen der Informatik

“Zentrale Fundamente der Informatik didaktisch exzellent dargestellt” – so prangt es auf der Rückseite von Uwe Schönings Buch “Ideen der Informatik” (ISBN 978-3-486-58723-4). Und das was dem Ulmer Professor für theoretische Informatik damit gelungen ist, ist wirklich didaktisch exzellent.

Schöning stellt in seinem nur knapp 260 Seiten starken Buch, einen angenehmen und spannenden Einstieg in die theoretische Informatik vor. Angefangen bei Grundlagen, wie der Definition von Algorithmen, über eher mathematische Themen wie Graphen und Bäume hinweg, bis hin zu Automaten und Logik. Schöning deckt dabei ein großes Spektrum an Themen gebührend ab und erklärt diese stets eingängig und angenehm lesbar. Das Buch eignet sich sowohl als interessante Lektüre, als auch als Nachschlage- und “Lernwerk”, für eine Vielzahl von Themen.

Pluspunkte sammelt Schöning ebenfalls mit den gelegentlich eingestreuten Biographien großer Mathematiker und Informatiker. Woher sonst sollte man wissen, dass Hamilton 14 Sprachen konnte, Turings leben in “Der codierte Mann” verfilmt wurde oder Gödel an Verfolgungswahn litt. Diese Fakten sind zwar alle samt weder nötig noch wichtig, runden das Buch aber insgesamt ab.

Ich besitze dieses Buch nun schon seit ca. einem Jahr und es ist schon häufiger in mein Regal und vor allem wieder auf meinen Schreibtisch gewandert. Ein für mich persönlich rund herum empfehlenswertes Werk. Erschienen ist “Ideen der Informatik” im Oldenburg Verlag für rund 25€.

Beste Grüße, Thomas Uhrig.